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In der Voksstimme vom 28.03.2014 waren folgende Leerbriefe abgedruckt

Barrierefreie Haltestelle ist Dreh- und Angelpunkt

Volksstimme vom 28.03.2014Zum Artikel „Der Traum von einem Boulevard“, der drei Varianten für eine Neugestaltung der Großen Diesdorfer Straße im Bereich Arndtstraße vorstellte, erreichten die Volksstimme-Redaktion weitere Zuschriften:

Das Integrierte Handlungskonzept für Stadtfeld enthält eine Fülle von guten, wichtigen oder weniger wichtigen Vorschlägen zur Verbesserung der Lebensqualität der Stadtfelder. Unser Bürgerverein begrüßt die vom Stadtentwicklungsausschuss am 14. März einstimmig an die Verwaltung ergangene Aufforderung, sich auf das „verkehrsplanerische und städtebauliche Konzept für die Große Diesdorfer Straße zwischen Gerhart-Hauptmann- Straße und Annastraße“ zu konzentrieren.

Das Konzept beschäftigt sich mit dem wichtigsten Problembereich in unserem Stadtteil. Hier sind dringend bauliche Maßnahmen erforderlich. Ein Boulevard wird hier allerdings – wie bereits in einem Leserbrief richtig festgestellt wurde – nicht entstehen können.

Wir können froh sein, wenn es endlich genug Platz für Fußgänger, Bus-, Straßenbahnpassagiere und Radfahrer gibt. Vielleicht gelingt es tatsächlich ein paar wenige Bäume zu pflanzen.

Dreh- und Angelpunkt ist allerdings die Errichtung einer barrierefreien Haltestelle. Gerade hier im Umkreis von drei Senioren- bzw. Pflegeheimen muss die im Nahverkehrsgesetz des Landes festgehaltene Verpflichtung endlich umgesetzt werden. Stadtrat und MVB müssen jetzt Nägel mit Köpfen machen und den Schwerpunkt auf die Umsetzung der Variante 2 setzen. Nur so haben die dort (noch) vorhandenen Geschäfte eine Zukunft und können die Leerstände vielleicht beseitigt werden.

Unser Bürgerverein wird am Dienstag, 15. April, die Verwaltung, die MVB sowie die betroffenen und interessierten Bürger zu einer Informationsund Diskussionsveranstaltung einladen. Jürgen Canehl für den „Bürger für Stadtfeld“ e. V.

Die Variante 3 ist die eindeutige Favoritin – konsequente Reduktion des Durchgangsverkehrs zugunsten der Lebensqualität, die auch eine möglichst geringe Feinstaubbelastung einschließt. Allgemeingut ist eine Belastung und Schädigung der Atmungsorgane durch Feinstaub.

Weniger bekannt sind weitere gesundheitliche Schäden - und diese sollten dem sicher aufbegehrenden, bequemen Teil der Autofahrer entgegengehalten werden: Feinstaubpartikel dringen in die Blutbahn ein und schädigen Hirn (Schlaganfälle und Verminderung der Hirnleistung) und Herz (Verminderung des Blutflusses der Herzkranzgefäße und Herzinfarkte). Diese Zusammenhänge sind auch schon unterhalb der derzeit gültigen Grenzwerte nachgewiesen worden.

Wer näher als 50 Meter an einer vielbefahrenen Hauptstraße wohnt, hat ein statistisch bewiesenes, deutlich höheres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben - und die Zahl von 13 200 Autos, die pro Tag in dem Bereich die Große Diesdorfer Straße passieren, spricht Bände. Dr. Walter Nahrendorf

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