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„Der Volksstimme-Artikel vom 13.08.2015 ist leider mehrfach fehlerhaft. Herr Ließmann schreibt etwas von geplanten 500.000 m² Verkaufsfläche. Da sind nicht nur zwei Nullen zu viel. Saller hatte keinen Bauantrag sondern einen Vorhaben- und Erschließungsplan mit zunächst 15.000 m² - möglicherweise ein Hörfehler - haben wollen, was vor allem wir als Bürgerverein Stadtfeld, die Stadtfelder Händler und die IG Innenstadt 2010 verhindern konnten. Bisher ist der Fa. Saller keine Einzelhandelsfläche genehmigt worden. Etwa 4.000 m² neue Verkaufsfläche sollen mit der aktuellen Beschlussvorlage http://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=221361&voselect=118728, die am Donnerstag 1. Oktober im Stadtentwicklungsausschuss sein wird, genehmigt werden.“

Peter Ließmann berichtete in der Volksstimme vom 13.08.2015 folgendes:

volksstimme 2015 08 13 13Neue Schlacht um den Schlachthof

Ein neuer Bebauungsplan soll die Erschließung des ehemaligen Schlachthofgeländes voranbringen. Kritik gibt es von der IG Innenstadt.

In das Bebauungsprojekt für den ehemaligen Schlachthof an der Liebknechtstraße kommt wieder Bewegung. Am Dienstag lag in der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters eine Drucksache auf dem Tisch. Ihr Inhalt: ein Beschluss zur Änderung des Bebauungsplans „Schlachthof“. Damit soll die Bebauung auf dem Gelände erneut den realen Möglichkeiten für die Erschließung von zwei Grundstücken angepasst werden.

Zur Erinnerung: Ab 2010 sollte das ganze Gelände des ehemaligen Schlachthofs zu einem Gewerbegebiet „Handel“ werden. Geplant waren Fachmärkte und Geschäfte mit Einzelhandelssortiment. Gesamtfl äche: rund 500 000 Quadratmeter. Die Saller-Bau- GmbH aus Weimar hatte den entsprechenden Bauantrag gestellt. Das harmonierte nicht mit dem Magdeburger Märktekonzept, das die Einzelhandelsstruktur der Innenstadt schützen soll. Die Interessenvertreterin der Innenstadthändler, die IG Innenstadt, lief Sturm gegen das Projekt, und die Stadtfelder Einzelhändler übten scharfe Kritik. Auch im Stadtrat fand das Projekt keine Mehrheit. Zentrale Forderung damals: Nur wenig Einzelhandelsfl äche auf dem Schlachthofgelände, dafür aber ein neues Wohngebiet dort schaffen.

Ab 2013 wurde der Bebauungsplan so geändert, dass eine Wohnbebauung plus Tiefgarage entstehen sollte, dazu eine Fachmarktfl äche von 4000 Quadratmetern. Die Wohngebäude sollten eine Höhe von fünf bis sieben Vollgeschossen bekommen, um möglichst viele Wohnungen bauen zu können. Die Umsetzung dieser Wohnbebauung ließ sich nicht realisieren, denn dem Investor Saller- Bau, dem das Gelände auch gehört, gelang es nicht, ausreichend Wohnungsinteressenten zu fi nden, damit sich das Projekt fi nanziell lohnt.

Um aber dennoch das Schlachthof-Gebiet weiter erschließen zu können, soll jetzt der Bebauungsplan für das Gelände erneut geändert werden. Der Investor plant, die Geschosshöhe für die Häuser auf drei bis vier zu begrenzen, und es sollten dort in erster Linie Wohnungen entstehen, die den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen. Zwei denkmalgeschützte Gebäude des ehemaligen Schlachthofs (Rinder-Etagenstall und Kleinviehmarkthalle) sollen erhalten werden. Der Investor plant laut beantragtem Bebauungsplan, dort rund 4000 Quadratmeter Einzelhandels- Verkaufsfl äche für ein „zentralrelevantes Sortiment“ zu schaff en.

Und genau das bringt erneut die IG Innenstadt auf den Plan. „Unsere Haltung dazu ist unverändert. Die geplante Einzelhandelsfl äche auf dem Schlachthofgelände wird sich sehr negativ auf den Innenstadthandel auswirken“, sagt IG-Sprecher Arno Frommhagen. „Das Märktekonzept wird immer mehr zu einem löchrigen Schweizer Käse und wirkungslos.“ Durch die Expansionspläne von Börde- und Florapark und die Neuansiedlung von Ikea werde immer mehr Umsatz aus

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