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Aktuelle Meldungen aus der Landeshausptstadt Magdeburg
  • Feierliche Zeugnisübergabe an Sachsen-Anhalts Verwaltungsfachangestellte
    Feierliche Zeugnisübergabe an Sachsen-Anhalts Verwaltungsfachangestellte Am 28. Juli 2017 haben 181 Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellten des Landes Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung beendet. Im feierlichen Rahmen nahmen sie im Alten Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg ihre Zeugnisse entgegen....
  • Pflanzensprechstunde Gruson
    Pflanzensprechstunde in den Gruson-Gewächshäusern Die nächste Pflanzensprechstunde in den Gruson-Gewächshäusern findet am 2. August von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Der Einlass erfolgt bis 16.30 Uhr. Gärtnermeister Rolf Meier, ehrenamtlicher Mitarbeiter und ehemaliger Leiter der...
  • Bauarbeiten an der Ringbrücke vorzeitig abgeschlossen
    Bauarbeiten an der Ringbrücke vorzeitig abgeschlossen Ab dem 28. Juli nachmittags kann der Verkehr auf dem Magdeburger Ring in Höhe Sudenburger Wuhne wieder in beide Fahrtrichtungen zweispurig rollen. Die dringend notwendigen Bauarbeiten an der Ringbrücke zwischen...
  • E-Mails an Stadtverwaltung zum Teil nicht zugestellt
    E-Mails an Stadtverwaltung zum Teil nicht zugestellt Am 25. Juli 2017 konnten in der Zeit von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr E-Mails an die Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg zum Teil nicht zugestellt werden. Aufgrund eines...

Seit 1998 arbeiten in der Landeshauptstadt Magdeburg die „Arbeitsgruppen zur Entwicklung und Unterstützung der Gemeinwesenarbeit" – kurz Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit (GWA).

Hier in Stadtfeld geht es vor allem um die Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil, wie man durch selbstorganisiertes Handeln unter Einbeziehung aller vorhandenen Ressourcen, die Bewohner ermutigen und befähigen kann, Problemlösungen für den eigenen Stadtteil aufzuzeigen und umzusetzen.

Die Gemeinwesenarbeit in Stadtfeld teilt sich in zwei lokale Gruppen auf: Stadtfeld-Ost stellt eine eigenständige GWA-Gruppe dar, während Stadtfeld-West zusammen mit Diesdorf eine gemeinsame GWA-Gruppe bildet.

Sprecher*innenrat der AG Gemeinwesenarbeit Stadtfeld-Ost:

Ralf Weigt
Nicole Anger
Stephan Bublitz
Thomas Opp

 

Lesen Sie hier eine allgemeine Erklärung (Quelle: Wikepedia)

Gemeinwesenarbeit (GWA) ist neben sozialer Gruppenarbeit und Einzelfallhilfe eine der grundlegenden Arbeitsprinzipien der Sozialen Arbeit. Sie nimmt Sozialräume(Nachbarschaften, Stadtteile und Gemeinden) zum Gegenstand sozialer Intervention und ist – im Gegensatz z. B. zu Bürgerinitiativen – eine Tätigkeit von professionellen, dafür bezahlten Fachkräften.

Als historische Ausgangspunkte der heutigen Gemeinwesenarbeit gelten die von Samuel Barnett im späten 19. Jahrhundert gegründete Toynbee Hall in London und das von Jane Addams initiierte Hull House – ein Nachbarschaftszentrum in Chicago. Grundgedanke dieser Einrichtungen war, dass die Ursachen von Armut und sozialer Ungerechtigkeit nur gemeinsam mit den Betroffenen bekämpft werden können.

Gemeinwesenarbeit zielt nicht nur auf die Verhaltensänderung Einzelner, sondern versucht, in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Betroffenen die Lebensqualität vor Ort zu steigern, die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Probleme konstruktiv und lösungsorientiert aufzugreifen und „basisdemokratische“ Willensbildungsprozesse zu ermöglichen.

Die als Gemeinwesenarbeiter tätigen Sozialarbeiter oder professionellen Fachkräfte verstehen sich entweder in der Rolle eines außenstehenden, neutralen Moderators oder Mediators oder in der eines aktiven und parteilichen Akteurs, der gemeinsam mit den Bewohnern Änderungen im Sozialgefüge oder Verbesserungen von Lebenslagen anstrebt.

Über die Vernetzung mit örtlichen Institutionen (Behörden, Schulen, Jugendhäusern, Kirchen), Initiativen (Vereinen, Gruppierungen) und die Aktivierung von Einzelpersonen (Meinungsmachern, Wortführern, Ehrenamtlichen) zielt professionelle Gemeinwesenarbeit auf soziale Veränderungsprozesse mit nachhaltiger Wirkung.

Ein Teil der Gemeinwesenarbeit ist der Ansatz des ‚Community Organizing‘, der als (Selbst-)Organisation von Bürgerinnen und Bürgern in und außerhalb von professionellen Projekten an Bedeutung gewinnt. Zur weiter gefassten Disziplin des ‚Community Development‘, wie es in der Entwicklungszusammenarbeit und in der Stadtentwicklung im englischsprachigen Raum zum Einsatz kommt, bestehen jedoch viele Parallelen. Diese ‚Gemeinwesenentwicklung‘ bedarf der intensiven Zusammenarbeit mit Vertretern der lokalen und regionalen Wirtschaftsförderung, der Raumplanung u. a. Die Soziale Arbeit ist dabei nicht mehr Leitdisziplin. In der Schweiz und im französischsprachigen Raum überschneidet sich die Gemeinwesenarbeit mit der Soziokulturellen Animation, welche ähnliche Ziele verfolgt, aber in der Umsetzung den soziokulturellen und künstlerischen Ausdrucksformen einen zentralen Stellenwert einräumt.

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