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Hinweis

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Stadtfeld-West ist mit 14.849 Einwohnern auf einer Fläche von 4,6688 km² kleiner als Stadtfeld-Ost aber immerhin auf Platz 4 bei den Einwohnerzahlen der 40 Magdeburger Stadtteile und liegt mit einem Durchschnittsalter von 48,9 Jahren über dem Gesamtdurchschnitt (45,6 Jahre) der Landeshauptstadt. Jedoch haben die Einwohner mehr als doppelt soviel Platz (31,8 Einwohner pro Hektar) als die "Stadtfelder" des benachbarten Stadtteils, jedenfalls statistisch gesehen.

Bereits im Mittelalter siedelten Menschen im Westen Stadtfelds

In der Volksstimme vom 2. November war folgender Beitrag zu lesen: Der Harsdorfer Platz erinnert daran, dass das Gebiet, das wir heute als „Stadtfeld-West“ kennen, bereits im Mittelalter besiedelt war. Etwa um 900 wird das im Bereich des heutigen südlichen Lindenweilers gelegene Dorf Harsdorf als Eigentum des Klosters Corway erwähnt. Im 16. Jahrhundert aber verließen die Bewohner diese Siedlung. Eine städtische Bebauung erfolgte erst nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen des von Bruno Taut 1922 entwickelten Stadtentwicklungsplanes. Südlich der Großen Diesdorfer Straße entstand von 1925 bis 1929 die Hermann- Beims-Siedlung, benannt nach Oberbürgermeister Hermann Beims. Sie wurde von einem Netz gradliniger Straßen gebildet und mit dreigeschossigen Häusern bebaut. Die 2000 Wohnungen umfassende Siedlung gilt bis heute als Musterbeispiel des sozialen Wohnungsbaus im Stil des Neuen Bauens.

Im Gegensatz dazu entstand 1932 die Stadtrandsiedlung Lindenweiler. Als Selbsthilfeobjekt für Arbeitslose konzipiert, musste jeder Siedler Eigenleistungen erbringen und das Grundstück in Form eines Erbbauvertrages erwerben. Es wurden 50 zweigeschossige Doppelhäuser errichtet, und zu den etwa 50 Quadratmeter großen Wohnungen gehörte ein Nutzgarten. Obwohl schon 1927 im Bebauungsplan vorgesehen, kam es im Komplex Spielhagenstraße erst 1964 zur Erschließung. Im Stil des DDRWohnungsbaus der 1960er Jahre wurden vier- bis fünfgeschossige Wohnblocks mit insgesamt 1200 Wohnungen sowie öffentliche Einrichtungen errichtet. 1991 erfolgte die Trennung des bis dahin einheitlichen Stadtteils Stadtfeld in Stadtfeld Ost und Stadtfeld West. Städtische Bebauung beginnt nach dem Ersten Weltkrieg

Lage

Der Stadtteil erstreckt sich westlich des Straßenzuges Westring / Europaring bis zum Kümmelsberg / Diesdorfer Graseweg, wo sich der Stadtteil Diesdorf anschließt. Die Grenze zum südlich gelegenen Stadtteil Sudenburg wird an der Beimsstraße durch den Bahnübergang Magdeburg-Sudenburg, der die Bahnlinie Magdeburg–Braunschweig verbindet, gebildet. Im Norden grenzt der Neue Renneweg Stadtfeld West von Neu Olvenstedt und der Kümmelsberg Stadtfeld West von Alt Olvenstedt ab. Im Osten grenzt – von der Kreuzung Olvenstedter Chaussee/Albert-Vater-Str. beginnend – der Europaring bzw. der Westring (endet an der Westringbrücke), Stadtfeld West von Stadtfeld Ost ab. Das Gebiet gliedert sich in drei Siedlungsflächen, der Bereich Spielhagenstraße, die Hermann-Beims-Siedlung und Lindenweiler (von Ost nach West). An der Grenze zu Diesdorf liegt mit 60 Hektar Fläche der Westfriedhof, Magdeburgs größter Friedhof. Weitere markante Punkte sind die katholische Klinik St. Marienstift und der Sportkomplex „GutsMuths-Stadion“. Als offenes Gewässer durchfließt die Schrote von West nach Ost den Stadtteil.

Geschichte

Der Harsdorfer Platz erinnert daran, dass das Gebiet schon im Mittelalter besiedelt war. Bereits um 900 wird das im Bereich des heutigen südlichen Lindenweilers gelegene Dorf Harsdorf als Eigentum des Klosters Corway erwähnt. Im 16. Jahrhundert hatten die Bewohner die Siedlung verlassen. Eine städtische Bebauung erfolgte erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Rahmen des von Bruno Taut 1922 ins Leben gerufenen Stadtentwicklungsplanes. Südlich der Großen Diesdorfer Straße entstand in den Jahren von 1925 bis 1929 die Hermann-Beims-Siedlung, benannt nach dem damaligen Oberbürgermeister Hermann Beims. Sie wurde von einem Netz gradliniger Straßen gebildet und mit dreigeschossigen Häusern bebaut. Die 2.000 Wohnungen umfassende Siedlung ist ein Musterbeispiel des sozialen Wohnungsbaus im Stil des Neuen Bauens und steht heute unter Denkmalschutz. Im Gegensatz dazu entstand 1932 die Stadtrandsiedlung Lindenweiler. Als Selbsthilfeobjekt für Arbeitslose konzipiert, musste jeder Siedler Eigenleistungen erbringen und das Grundstück in Form eines Erbbauvertrages erwerben. Es wurden insgesamt 50 zweigeschossige Doppelhäuser errichtet, und zu den etwa 50 m² großen Wohnungen gehörte jeweils ein Nutzgarten. Obwohl schon 1927 im Bebauungsplan vorgesehen, kam es im Komplex Spielhagenstraße erst 1964 zur Erschließung. Im Stil des DDR-Wohnungsbaus der 1960er Jahre wurden vier- bis fünfgeschossige Wohnblocks mit insgesamt 1.200 Wohnungen sowie öffentliche Einrichtungen errichtet. 1991 erfolgte die Trennung des bis dahin einheitlichen Stadtteils Stadtfeld in Stadtfeld Ost und Stadtfeld West.

Bauwerke

Beimssiedlung
Lindenweiler

 

Quelle: Wikipedia

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