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    Sozialzentren des Jugendamtes für jeweils zwei Tage geschlossen Die vier Sozialzentren des Jugendamtes sind Ende dieses Monats jeweils zwei Tage geschlossen. Grund sind Softwareumstellungen. Am 28. und 29. August sind davon die...
  • Mobiles BürgerBüro Westerhüsen am 10. August geschlossen
    BürgerBüro Mitte am 23. August geschlossen Das BürgerBüro Mitte in der Leiterstraße 2a ist am Mittwoch, den 23. August, geschlossen. Grund sind unter anderem Vorbereitungen auf die Eröffnung des BürgerBüros Süd. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter...
  • Einweihung der neuen Pflegeeinrichtung der Wohnen und Pflegen gGmbH in Reform
    Einweihung der neuen Pflegeeinrichtung der Wohnen und Pflegen gGmbH in Reform Am 18. August 2017 hat die Wohnen und Pflegen gGmbH (WuP) im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ihre neueste Pflegeeinrichtung eingeweiht. Mit...

Johann Schellheimer - Namensgeber für den Schellheimerplatz

Johann Schellheimer (auch Hans) ist geboren am 18. Februar 1899 in Höchst am Main; und gestorben am 5. Februar 1945 in Brandenburg (Havel), er war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Politische Stadtteilarbeit in der Wilhelmstadt (heute Stadtfeld)

Schellheimer wurde als Sohn eines Holzfällers geboren. Während des Ersten Weltkrieges wurde er noch als Lehrling zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1920 entlassen wurde. 1921 trat er aus wirtschaftlichen Gründen der französischen Fremdenlegion bei, die er jedoch bald wieder verließ. Schellheimer ging zunächst in die Türkei und kehrte dann nach Berlin zurück. Dort war er als Gelegenheitsarbeiter tätig.

1931 zog Schellheimer nach Magdeburg, wo er 1932 der KPD beitrat. Politisch arbeitete er im Stadtteil Wilhelmstadt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er im Frühjahr 1933 für einige Wochen in sogenannte Schutzhaft genommen. Nach seiner Entlassung war er weiter für die in der Illegalität arbeitende KPD tätig. Noch im November 1933 wurde er als Kurier der KPD-Bezirksleitung festgenommen und zunächst für sechs Monate im KZ Esterwegen inhaftiert. In Kassel erfolgte dann eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft.

Nach seiner Entlassung arbeitete er in verschiedenen Betrieben in Magdeburg, zuletzt in der Firma Hubbe & Farenholtz. Gemeinsam mit Clara Schellheimer, seiner Ehefrau, und mit Hermann Danz baute er in Magdeburg eine Widerstandsgruppe auf. Diese wurde jedoch im Juli 1944 aufgedeckt. Schellheimer wurde verhaftet und im November 1944 zum Tode verurteilt. Die Vollstreckung des Urteils erfolgte am 5. Februar 1945 im Zuchthaus Brandenburg.

Ehrungen

In der Zeit der DDR wurde die ehemalige Firma Hubbe und Farenholtz, seine letzte Arbeitsstelle, ihm zu Ehren ab 1952 als VEB Öl- und Fettwerke „Hans Schellheimer“ benannt. Darüber hinaus erhielt ein zentraler Platz im ehemaligen Stadtteil Wilhelmstadt seinen Namen (Schellheimerplatz), sowie die Hans-Schellheimer-Schule. Während das Unternehmen jedoch 1992 in die Liquidation ging, tragen der Platz und die Schule bis heute seinen Namen.

Quelle: Wikipedia

Schellheimerplatz

 

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