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Volksstimme vom 13.12.2011In der Volksstimme vom 13.12.2011 war folgendes zu lesen:

Russischer Schriftsteller und Gesellschaftskritiker

Heute in der Volksstimme-Serie über Magdeburger Straßennamen: die Maxim-Gorki-Straße, die nach Angaben des Stadtarchivs 1949 nach dem russischen Schriftsteller Maxim Gorki benannt wurde und zuvor Spielgartenstraße hieß.

Die Straße ist den statistischen Bezirken „Damaschkeplatz“ (Nr. 10 bis 25) sowie „St. Pauli/Alexander- Puschkin-Straße“ zugeordnet und liegt zwischen Große Diesdorfer Straße und Olvenstedter Straße. Die Postleitzahl ist 39108.

Maxim Gorki kam am 28. März 1868 in Nischni Nowgorod zur Welt. Nach dem Schulbesuch 1877 bis 1879 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Bäcker, Laufj unge, Hafenarbeiter und Tellerwäscher. Auf Arbeitssuche wanderte er 1891/92 durch das Wolgagebiet, die Ukraine, die Krim und den Kaukasus. 1892 wurde seine erste Erzählung „Makar Tschudra“ unter dem Künstlernamen „Gorki“ („der Bittere“) veröff entlicht. 1899 zog er nach Petersburg und unterstützte die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR). Ein Jahr später gründete er den Verlag „Wissen“. 1902 schrieb Gorki sein erstes Drama „Kleinbürger“. Das folgende Werk „Nachtasyl“ wurde zum Welterfolg. Die Machtübernahme der Bolschewisten 1917 lehnte Gorki vehement ab, doch die 1918 eingeführte Zensur brachte ihn zum Schweigen. Drei Jahre später ging er ins Exil, wo er „Das Werk der Artamanows“ über die Instabilität der russischen Gesellschaft schrieb. 1931 in die Heimat zurückgekehrt, durfte er auf Stalins Befehl nicht mehr ausreisen. Am 18. Juni 1936 starb Gorki unter ungeklärten Umständen in Moskau. Quellen: Stadtarchiv, www.whoswho.de

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