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Aktuelle Meldungen aus der Landeshausptstadt Magdeburg

Am Damaschkeplatz soll ein Tunnel gebaut werden. Hier werden Pressestimmen zu dem Projekt verfolgt.

Volksstimme Artikel 9. November 2010Matthias Fricke berichtete in der Volksstimme vom 9.11.2010 folgendes:

Einischt in die Akten zum Tunnelbau

Zahlreiche Magdeburger haben sich schon gestern am ersten Tag der öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen im Baudezernat eingefunden, um sich über die Details zum Tunnelbau zu informieren: Welche Lärmbelästigung ist zu erwarten? Wo verläuft die Trasse genau? Fragen, die bereits sieben dicke Aktenordner füllen. Mitarbeiter des Baudezernates geben Auskünfte und bringen, wenn gewünscht, Einwände zur „Niederschrift“.

ZeitlicherAblaufplan:

  • 8. November bis 8. Dezember 2010: Öffentliche Auslegung im Baudezernat
  • bis 22. Dezember 2010: Einwände zum Planfeststellungsverfahren möglich
  • Voraussichtlich März 2011: nichtöffentlicher Erörterungstermin für Betroffene, die Einwand erhoben haben
  • Voraussichtlich Oktober 2011: Planfeststellungsbeschluss, ein Monat Klagemöglichkeit
  • Voraussichtlich November 2011: Planfeststellungsbeschluss wird rechtsgültig
  • 2. Halbjahr 2011: Rückbau Bahnhofspostdepot, provisorische Verlegung des Taxistandes
  • 2. Halbjahr 2011 bis 2013: Umbauarbeiten der Versorgungsleitungen (SWM)
  • 1. Halbjahr 2012: Endgültiger Umbau und Einrichtung Taxistand
  • 2. Halbjahr 2012: Anbindung Maybachstraße
  • ab Ende 2012: Umbau Gleisdreieck Damaschkeplatz (MVB)
  • 1. Halbjahr 2013: Absenkung Süd- und Nordseite
  • 2015 bis 2017: Tunnelausbau

„Nicht, dass es uns so geht, wie bei ,Stuttgart 21‘ und wir erfahren erst zum Baustart, worum es beim Tunnelbau geht“, meint der Rentner Josef Dittrich und guckt angestrengt auf die technische Zeichnung vor ihm. In seinem Rücken stehen drei Mitarbeiter des Baudezernates.

Volksstimme Artikel über den Damaschkeplatz vom 15.09.2010Peter Ließmann berichtete in der Volksstimme vom 15.09.2010 unter anderem folgendes:

Hässlicher Damaschkeplatz soll zum
leuchtenden Innenstadt-Tor werden

Wenn der neue Innenstadt- Tunnel fertig ist, soll auch das Umfeld des ambitionierten Magdeburger Verkehrsprojektes neu gestaltet werden. Dazu hat die Stadt einen Planungswettbewerb ausgelobt. Die Ergebnisse sind zurzeit im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße zu sehen.

Das Areal vom Damaschkeplatz bis zum City Carré gehört nicht gerade zu Magdeburgs architektonischen Schmuckstücken. Die Stadtplaner bezeichnen es als „heterogen“, was so viel bedeutet wie „ein ziemliches Durcheinander“ von Gebäuden, Wegen, Straßen und Brücken. Nichts passt so richtig zusammen. Das soll sich nach dem Tunnelbau – nunmehr Baustart 2013 – ändern. Wenn schon dort kein Stein auf dem anderen bleibt, dann können mit dem Tunnel und den Eisenbahnbrücken auch gleich deren Umfeld neu gestaltet werden. Dazu hatte die Stadt im Frühjahr einen Planungswettbewerb ausgeschrieben. Titel: „Umfeldgestaltung Eisenbahnüberführung Magdeburg“.

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Jana Halbritter berichtete in der  Volksstimme vom 25.03.2010: Ein „Heimspiel“ für Magdeburgs Stadtoberhaupt könnte die am 3. Mai, 18 Uhr, in der Aula der Grundschule Annastraße, geplante Einwohnerversammlung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper werden. „So viele Probleme haben wir ja im Stadtteil nicht“, begründet Jürgen Canehl aus dem Sprecherrat der GWA Stadtfeld-Ost. Die ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft sammelte auf ihrer jüngsten Sitzung bereits einige Themen, die angesprochen werden sollen.

- Stadtfelder, die Themen für die Einwohnerversammlung melden möchten, können das Online-Formular nutzen. -

Neben der seit Längerem geführten Diskussion um die Unterversorgung Stadtfelds mit Betreuungsplätzen für Kinder, kommen auch die mit dem Tunnelbau am Damaschkeplatz verbundenen Auswirkungen auf den Stadtteil zur Sprache. Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen? Wie wirken sich die Baumaßnahmen auf die Geschäfte in der Olvenstedter Straße aus? Das sind nur einige Fragen, die von den Stadtfeldern auf jeden Fall gestellt werden sollen.

Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee

Die Stadt Magdeburg und die Deutsche Bahn AG haben am 18. Dezember 2009 die Kreuzungsvereinbarung zum Bau der Eisenbahnüberführung in der Ernst-Reuter-Allee unterzeichnet. Gleichzeitig wurden auch die weiteren zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Verträge geschlossen.

Der Stadtrat der Landeshauptstadt hatte zuvor in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für den Bau eines Tunnels am Magdeburger Hauptbahnhof bestätigt. Gleichzeitig hatte er den Oberbürgermeister ermächtigt, die erforderlichen Verträge und Vereinbarungen zu schließen.

Zu den vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg im Dezember unterzeichneten Verträgen gehören:

Jürgen Canehl

Der Sprecherkreis der GWA Stadtfeld-Ost kritisiert die Ratsentscheidung keinen Bürgerentscheid zuzulassen.

„Die AG Gemeinwesenarbeit hatte sich schon im Sommer 2008 in einer sehr gut besuchten Veranstaltung mit dem Leiter des Tiefbauamtes mehrheitlich gegen diese unsinnige Millionen Steuermittel fressende Investition ausgesprochen. Dabei standen im Wesentlichen vier Argumente im Mittelpunkt: 1. Der Tunnel löst keine Verkehrsprobleme, sondern wird wahrscheinlich nur neue schaffen. 2. Die 4- bis 5-jährige Bauzeit wird in Stadtfeld Ost zu einem Verkehrschaos führen. 3. Der Verlust des Kölner Platzes zum Abholen und Bringen von Bahnreisenden. 4. Die von Stadt und Land aufzubringenden Millionen fehlen an anderen Stellen. Wir sind sicher, dass die Stadtfelder bei einem Bürgerentscheid mit großer Mehrheit gegen das Projekt gestimmt hätten. Aber leider haben CDU und SPD dieses demokratische Element erneut abgelehnt. Wir wissen aus vielen Gesprächen in den letzten Monaten: Je mehr Details über das Projekt bei den Bürgern bekannt wurden, umso stärker wuchs die Ablehnungsfront.

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