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Aktuelle Meldungen aus der Landeshausptstadt Magdeburg
  • Verkehrseinschränkungen zum Kirchentag auf dem Weg
    Verkehrseinschränkungen zum Kirchentag auf dem Weg Rund um den Kirchentag auf dem Weg in Magdeburg vom 25. bis 28. Mai kommt es im Bereich des Petriförders zu Verkehrseinschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer. Zudem ist auch ein Teil...
  • Gedenken an den einstigen Oberbürgermeister August Wilhelm Francke
    Gedenken an den einstigen Oberbürgermeister August Wilhelm Francke Mit einer Gedenkveranstaltung hat die Landeshauptstadt Magdeburg am 23. Mai 2017 an den einstigen Magdeburger Oberbürgermeister August Wilhelm Francke erinnert. Dieser war am 23. Mai 1817 von...
  • Bekanntgabe Kaiser-Otto-Preis 2017
    Kaiser-Otto-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg geht 2017 an Federica Mogherini - Feierliche Verleihung am 17. Oktober im Dom Der Kaiser-Otto-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg wird in diesem Jahr an Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, verliehen....
  • Vertragsunterzeichnung 9 neue Kitas
    Landeshauptstadt baut neun neue Kitas Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Geschäftsführer der Bietergemeinschaft, Frank Siebrecht und Peter Schmidt, haben am 23. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz im Alten Rathaus einen Vertrag über den...

Stadtfelder Bürgerverein sucht Motive für neuen Foto-KalenderDer Verein "Bürger für Stadtfeld" ist seit 2013 Herausgeber des jährlichen Stadtfeld-Kalenders mit jeweils 48 Fotomotiven aus unserem Stadtteil. In diesen Tagen beginnen beim Bürgerverein die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe für das Jahr 2018. Dafür werden noch Fotos gesucht, die von der AG Kalender des Vereins genutzt werden können.

Der Fokus soll diesmal auf Motiven aus den 50er bis 80er-Jahren liegen, also die Zeit als in Stadtfeld noch die Straßenbahn durch die Arndtstraße zum Handball in der Hermann-Gieseler-Halle fuhr, mitten im Kiez sowjetische Soldaten und deren Familien stationiert waren oder sich Jung und Alt im Stadtbad abkühlten. Aber auch Aufnahmen des ganz normalen alltäglichen Treibens in den Straßen Stadtfelds sollen Teil des Kalenders werden.

Wer Fotos zur Verfügung stellen möchte, kann diese per E-Mail an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Wer das Foto nicht in digitaler Form zur Hand hat, kann sich beim Bürgerverein melden, der sich gern um die Digitalisierung des Fotos kümmert.

"Urst urbanes Straßenfest" am 13. Mai in der Gr. Diesdorfer Straße / Ecke Maxim-Gorki-Straße:An dieser Stelle möchten wir auf das Straßenfest am Samstag, den 13. Mai in der Großen Diesdorfer Straße hinweisen. Unter dem Titel "Könnte schöner hier sein, oder? Straßenraum neu erleben & mitgestalten" wird der Platz am Ende der Maxim-Gorki-Straße von 14 bis 22 Uhr abgesperrt und Schauplatz für ein "urst urbanes Straßenfest" mit Musik, Spiel & Spaß, Urban Gardering, Hauswandkino und vielem mehr sein. Anlass des Festes ist der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Initiator der Veranstaltung ist das seit 2016 aktive Geschäftsstraßenmanagement in Stadtfeld.

Der Bürgerverein wird ebenfalls mit einem Stand dabei sein und vor Ort Namensvorschläge für den im Zuge der Umbauarbeiten in der Großen Diesdorfer Straße entstehenden neuen Platz im Herzen Stadtfelds sammeln. Wer uns am Stand unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Los geht´s um 14 Uhr! Zur besseren Planung tragen Sie sich bitte hier in die Teilnehmerliste für den BfS-Stand ein: http://doodle.com/poll/uf5unzdut93dhq4k

Erstes Stadtfelder Osterfeuer am AdelheidringAm vergangenen Samstag, den 15. April 2017 hat der Verein Bürger für Stadtfeld e.V. erfolgreich das erste Stadtfelder Osterfeuer durchgeführt. Glücklicherweise meinte es das Wetter gut mit uns und es blieb den ganzen Abend trocken. So kamen mehrere hundert Stadtfelder zusammen, um mit uns gemeinsam am Adelheidring einen schönen Abend zu verbringen.

Vielen Dank an alle Mitglieder und Freunde, die uns bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung unterstützt haben! Namentlich möchten wir das Familienhaus Magdeburg, die Live-Band "John Lennon Memory", unseren "Holzfäller" Christian Kosmahl, die Vereinsmitglieder Stephan Bublitz, Jürgen Canehl und Thorsten Giefers, und die Schubert Motors GmbH, die uns das Grundstück für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat, nennen.

Ein Video finden Sie auf unserer Facebook-Seite unter: https://www.facebook.com/MD.Stadtfeld/

Stadtfelder Osterfeuer am 15. April 2017Das dürfte wohl nach dem Geschmack der Gründerväter und -mütter des Bürgervereins sein. Der Bürger für Stadtfeld e.V. veranstaltet am 15. Geburtstag des Vereins erstmalig das Stadtfelder Osterfeuer.

Am Ostersamstag, den 15. April 2017, genau 15 Jahre nach der Gründungsversammlung des Bürger für Stadtfeld e.V. am 15. April 2002, wollen wir von 17 bis 22 Uhr gemeinsam mit den Stadtfeldern in gemütlicher Atmosphäre klönen und der Musik des Bandprojekts "John Lennon Memory" lauschen. Das Trio um Jan Kubon spielt, wie der Name schon vermuten lässt, zeitlose Klassiker von den Beatles und aus John Lennons Solojahren. Das Familienhaus Magdeburg wird für das leibliche Wohl sorgen.

Als Veranstaltungsort hat der Bürgerverein die große Freifläche am Adelheidring / Ecke Damaschkeplatz ausgewählt. Leicht war es nicht, in einem so dicht bebauten Gebiet wie Stadtfeld eine geeignete Fläche für das Osterfeuer zu finden. Glücklicherweise hat die Schubert Motors GmbH einen Teil ihres Grundstücks am Damaschkeplatz zur Verfügung gestellt.

Auf dem Weg vom Adelheidring zur Großen Diesdorfer Straße hat sich am Montagabend ein schwerer Unfall ereignet: Laut Polizeibericht hat ein 56-Jähriger mit seinem in Dresden zugelassenen Transporter eine 47-jährige Radfahrerin angefahren. Die Frau starb wenig später an ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer musste mit einem Schock im Krankenhaus behandelt werden. In dem Bereich der Großen Diesdorfer Straße gibt es zwei Fahrspuren pro Richtung. Auf der linken Spur liegt auch das Gleis der Straßenbahn. Ein Radweg, ein Radfahrstreifen oder ein Radfahrschutzstreifen sind in diesem Bereich nicht vorhanden.

Mehr in der Volksstimme vom 08.02.2017

Stellungnahme des Vereins „Bürger für Stadtfeld“

„Die Große Diesdorfer Straße ist ein gefährliches Pflaster für Fahrradfahrer! Das ist nicht erst seit heute bekannt. Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, ob und wie eine der Hauptverkehrsstraßen in Stadtfeld für alle Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht werden kann. Ein separater Radweg würde helfen, aber den sucht man im östlichen Teil der Magistrale vergeblich. So müssen sich von Adelheid- bis Europaring Straßenbahn, der motorisierte Verkehr und Radfahrer noch immer einen Straßenraum teilen. Verbesserungen an diesem Zustand werden zu unserem Bedauern immer wieder auf die lange Bank geschoben.

Auch eine mehrfach vorgeschlagene Begrenzung der möglichen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in zentralen Bereichen der Großen Diesdorfer wäre ein willkommener Beitrag für mehr Sicherheit und einem entschleunigten Verkehrsfluss entlang der Straße. Leider werden in der Diskussion um Tempo-30-Zonen immer Unfallstatistiken zu Rate gezogen, um zu zeigen, dass eine Begrenzung nicht zu rechtfertigen ist. Man fragt sich, ob immer erst etwas passieren muss (und in welcher Größenordnung), damit Tempo 30 in einem Bereich mit viel Radverkehr, vielen Kindern auf dem Weg zur Schule oder zum Spielplatz oder vielen Seniorinnen und Senioren auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Arztpraxis angeordnet wird. Eine ähnliche Diskussion gibt es in Stadtfeld zur Arndtstraße, deren Anwohner und Nutzer seit dem Start der Tunnelbaustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen klarkommen müssen und sich daher ebenfalls für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone ausgesprochen haben. Der Stadtrat hat hierzu im Dezember einen entsprechenden Beschluss gefasst. Konkrete Maßnahmen gab es seitdem leider nicht.“

Mehr in der Volksstimme vom 09.02.2017

v.l.n.r. Thomas Opp (Vorsitzender Bürger für Stadtfeld e.V.), Kornelia Keune (Vorsitzende SPD Stadtfeld), Tobias Hartmann (Mitglied im Kreisvorstand Magdeburg von Bündnis90/Die Grünen), René Hempel (Stadtrat DIE LINKE Magdeburg), Cornelia Göbel (CVJM), Tobias Krull (Vorsitzender CDU Magdeburg und MdL)Alle Einnahmen aus dem Stadtfelder Weihnachtsspektakel werden auch in diesem Jahr für gemeinnützige Zwecke gespendet. Beim heutigen Pressetermin stellten die verschiedenen "Hüttenbetreiber" ihre diesjährigen Spendenprojekte vor: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird für Miteinander e.V. spenden, der CDU-Kreisverband und Ratsfraktion Magdeburg für den Verein schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern e.V., die SPD Magdeburg-Stadtfeld für das Kinder- & Familienzentrum EMMA und den Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker in Sachsen-Anhalt e.V. Außerdem werden verschiedene Vereine mit einem eigenen Stand vertreten sein: Bürger für Stadtfeld e.V., CVJM Magdeburg e.V., Spielwagen e.V., Lebenshilfe Magdeburg, Familienhaus Magdeburg und Round Table Magdeburg.

Foto: v.l.n.r. Thomas Opp (Vorsitzender Bürger für Stadtfeld e.V.), Kornelia Keune (Vorsitzende SPD Stadtfeld), Tobias Hartmann (Mitglied im Kreisvorstand Magdeburg von Bündnis90/Die Grünen), René Hempel (Stadtrat DIE LINKE Magdeburg), Cornelia Göbel (CVJM), Tobias Krull (Vorsitzender CDU Magdeburg und MdL)

13. Stadtfelder Weihnachtsspektakel am 16.12.2016 auf dem Wilhelmstädter PlatzAm 16. Dezember 2016 findet von 16 bis 22 Uhr das 13. Stadtfelder Weihnachtsspektakel mit einem bunten, weihnachtlichen Programm auf dem Wilhelmstädter Platz statt.

Wie in jedem Jahr werden die Betreiber der Stände ihre Gewinne für einen guten Zweck spenden, den die einzelnen Vereine und Organisationen selbst auswählen können. Bereits am Samstag, den 26.11.2016 wird am Vormittag die Weihnachtstanne auf dem Wilhelmstädter Platz aufgebaut, welche dann dort bis ins neue Jahr hinein stehen wird.

Bühnenprogramm:

16:00 Uhr: Posaunenchor der Paulus-Gemeinde und Eröffnung durch Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg und Thomas Opp, Vorsitzender des Vereins „Bürger für Stadtfeld“

16:30 Uhr: Programm der Evangelischen Kita Paulus und der Kita Klettermax und Wunderland

17:00 Uhr: Weihnachtslieder von Mitgliedern des Hegelchors

17:30 Uhr: Saxlust - Ultraschall und Zwischentöne mit Saxophon

18:30 Uhr: Texas Outlaws (Line-Dance)

19:00 Uhr: Preisrätsel-Gewinner

19:30 Uhr: Malabarista (Feuershow)

20:00 Uhr: Doc Hape (70ies/80ies-Rock)

Weitere Attraktionen:
Kinder-Eisenbahn (kostenlos), Bastelwerkstatt, Preisrätsel, Weihnachtsmann

Weihnachtliche Stände (u.a. Glühwein, Kinderpunsch, herzhafte und süße Speisen) von:
Bürger für Stadtfeld e.V., CVJM Magdeburg e.V., Spielwagen e.V., Lebenshilfe Magdeburg, Familienhaus Magdeburg, Round Table, SPD Magdeburg-Stadtfeld, DIE LINKE. Magdeburg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Magdeburg, CDU Magdeburg

Bürgerverein platziert Stadtfelder Weihnachtsbaum auf dem Wilhelmstädter PlatzAm Wochenende hat der Bürgerverein Stadtfeld die Weihnachtstanne auf dem Wilhelmstädter Platz aufgestellt. Damit der Stadtfelder Weihnachtsbaum pünktlich zum 1. Advent erstrahlen konnte, haben wir den ca. 9 m hohen Baum am Freitag von der Familie Krömer aus Ottersleben abgeholt. Mit schwerer Technik und tatkräftiger Unterstützung der Firma Cody Logistics Charter GmbH aus Groß Ammensleben wurde die Tanne per Schwerlasttransport zum Wilhelmstädter Platz transportiert und aufgestellt. Das Anbringen der Beleuchtung erfolgte am Samstag und Sonntag durch Mitglieder des Vereins "Bürger für Stadtfeld". Der Weihnachtsbaum wird bis zum 7. Januar 2017 am Wilhelmstädter Platz stehen. Höhepunkt dieser Zeit wird wie in den vergangenen Jahren das mittlerweile traditionelle Stadtfelder Weihnachtsspektakel, welches am 16. Dezember mit einem bunten Bühnenprogramm und vielen Ständen von Vereinen aus dem Stadtteil stattfindet.

Brachfläche und Baudenkmal auf dem ehemaligen SchlachthofgeländeOffener Brief vom 28.11.2016 an alle Fraktionen des Stadtrates
und die Mitglieder im Stadtentwicklungsausschuss
zur Drucksache DS0236/16 Aufstellung der 6. Änderung des B-Planes Nr. 223-1 "Schlachthof"

Sehr geehrte Stadträte,

erneut steht in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag 1. Dezember die weitere Zukunft der vermutlich größten innerstädtischen Brachfläche auf der Tagesordnung.

Im östlichen Bereich des Schlachthofquartiers wurden verteilt auf 5 Punkthäuser Eigentumswohnungen gebaut. Im westlichen Bereich an der Wilhelm-Kobelt-Straße besteht in wenigen Monaten Baurecht für die Errichtung von rund 40 mehrgeschossigen kettenartig zusammengestellten Einfamilienhäusern. Auch der Ersatzneubau für die Grundschule „Am Westring“ ist dort vorgesehen. Dazwischen liegt rechts und links von der Straße „Zum Handelshof“ die etwa 45.000 m² großen Fläche der Saller Gewerbebau aus Weimar. Auf dem im Wesentlichen baureifen Grundstück befinden sich drei unge­nutzte leerstehende Baudenkmäler (ehemalige Viehbörse, die Kleinviehmarkthalle und der Rinderetagen­stall).

Die SALLER Gewerbebau will
in den beiden zuletzt genannten Denkmälern mit untergeordneten größtenteils gläsernen Anbauten Handelseinrichtungen mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 4.000 m²,
ein Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern,
zusammen mit den MALTESERN ein großes Service-Wohnen-Projekt,
zusammen mit dem Eigentümer des Wohngebietes Wilhelm-Kobelt-Straße einen Spielplatz
und zusammen mit dem Maltesern eine Kindertagesstätte in der alten Viehbörse entwickeln und schaffen.

Beantragt hatte Saller die Maßnahmen bereits im Frühjahr 2015. Das Baudezernat und der OB hatten die Pläne unterstützt und als Drucksache (DS 0158/15) auch eingebracht. Es scheiterte allerdings im StBV wegen der Nutzung der Denkmäler mit zentrenrelevantem Einzelhandel. Auf Antrag der Fraktionen CDU/FDP/BfM und DIE LINKE hat dann der Stadtrat am 15.09.2016 auf der Grundlage der seit 2003 salopp als „Lex Kaufland“ bezeichneten Ausnahme im Märktekonzept beschlos­sen, dass innenstadtrelevantes Gewerbe und Handel bei der Sanierung der Denkmäler auch  möglich sein soll.

Obwohl SALLER gegenüber den Plänen von Anfang 2015 die Konzeption auf Wunsch des Stadtplanungs­amtes weiter verbessert hat und die Pläne vom Gebietskonservator des Landesamtes für Denkmalpflege gelobt wurden, hat - für uns völlig unverständlich - das Planungsamt jetzt die o.g. Drucksache eingebracht, demnach das Sondergebiet Einzelhandel nur eine maximale Verkaufsfläche von 800 m² haben darf. Für eine derartige Flächengröße benötigt man eigentlich gar keine Bauleitplanung.

Wir haben für die jetzige Vorgabe der Verwaltung kein Verständnis.  

Erinnern wir uns:
2011 war unser Bürgerverein der entscheidende Gegner der Absichten von SALLER zur Errichtung eines sogenannten Fachmarktzentrums mit 15.000 m² Verkaufsfläche und vielen Hundert Parkplätzen usw. Nach wochenlangen öffentlichen Diskussionen wurde dieses vom damaligen Stadtplanungsamtsleiter und dem Oberbürgermeister eingebrachte Mammutvorhaben im Stadtrat mit nur 12 von 56 Ja-Stimmen beerdigt. 2013 wurde erneut von SALLER versucht, das Vorhaben in der vorgesehenen Größenordnung durchzuset­zen. Diesmal scheiterte es schon im Stadtentwicklungsausschuss.

Mittlerweile liegt der Schwerpunkt der gesamten Revitalisierung des Schlachthofquartiers glücklicherweise auf der Errichtung von Wohnungen. Die zentrale Lage entspricht den Zielen des gesamtstädtischen Stadt­entwicklungskonzeptes. Mit der im Jahr 2015 auf den Bereich der beiden Denkmäler begrenzten Einzel­handelsfläche und dem Planungskonzept für die riesigen Brachflächen von SALLER ist ein Gesamtplan entstanden, der von unserem Bürgerverein begrüßt wird. Diese Entwicklung ist für Stadtfeld aber auch für die Gesamtstadt vernünftig. Dazu hat sich ein Unternehmen durchgerungen, dessen Kerngeschäft der Gewerbebau ist.

Unsere Kurskorrektur ist unter unseren Mitgliedern, darunter auch einige Gewerbetreibende, breit diskutiert worden. Es herrscht die Auffassung vor, dass es endlich vorangehen muss im Schlachthofquartier. Die Umsetzung der jetzt bekannten Ziele bietet die einmalige Chance das gründerzeitliche Wohngebiet von Stadtfeld Ost u.a. durch Wohnungsbau mit individuellen Wohnformen zu ergänzen. Die dabei auch mitent­stehenden Einzelhandelsflächen halten sich in Grenzen, ergänzen das Angebot des Vollsortimenters KAUFLAND und befriedigen auch die Erwartungen der neuen und künftigen Bewohner im Schlachthofquar­tier.

Den so schwergewichtigen Grundstückseigentümer mit fast 4,6 ha kann man ein Stück weit reglementieren,  aber man sollte ihn auch nicht verprellen. Uns ist nicht geholfen, wenn die Brachfläche weiter vor sich hin­dümpelt. Wir sind der Auffassung, dass es Zeit wird, die gefährdeten Baudenkmale instand zu setzen und einer Nutzung zuzuführen und dass der jetzt erreichte Vorschlag ein tragfähiger Kompromiss ist.

Geben Sie bitte dem Vertreter der Fa. SALLER die Gelegenheit Ihr Gesamtkonzept in der Bauausschuss­sitzung am 1. Dezember selbst vorzustellen. Wir bitten Sie und Ihre Fraktion die Drucksache DS0236/16 entweder abzulehnen oder durch einen frakti­onsübergreifenden Änderungsantrag die Quadratmeterbegrenzung von 800 m² durch die von SALLER be­antragte Verkaufsfläche von 4.000 m² zu ersetzen.

Presse-Echo:

"Letzte Schlacht um den Schlachthof" in der Volksstimme vom 30.11.2016: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bauprojekt-letzte-schlacht-um-den-schlachthof
"Weg frei für Schlachthof-Projekt" in der Volksstimme vom 08.12.2016: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/stadtrat-magdeburg-weg-frei-fuer-schlachthof-projekt

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