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    Landeshauptstadt gewinnt Vizetitel „HRS City Voting: Meine smarte Stadt“ Die Landeshauptstadt Magdeburg hat beim „HRS City Voting: Meine smarte Stadt“ einen hervorragenden 2. Platz belegt. Der Wettbewerb fand zum ersten Mal statt....

Brachfläche und Baudenkmal auf dem ehemaligen SchlachthofgeländeOffener Brief vom 28.11.2016 an alle Fraktionen des Stadtrates
und die Mitglieder im Stadtentwicklungsausschuss
zur Drucksache DS0236/16 Aufstellung der 6. Änderung des B-Planes Nr. 223-1 "Schlachthof"

Sehr geehrte Stadträte,

erneut steht in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag 1. Dezember die weitere Zukunft der vermutlich größten innerstädtischen Brachfläche auf der Tagesordnung.

Im östlichen Bereich des Schlachthofquartiers wurden verteilt auf 5 Punkthäuser Eigentumswohnungen gebaut. Im westlichen Bereich an der Wilhelm-Kobelt-Straße besteht in wenigen Monaten Baurecht für die Errichtung von rund 40 mehrgeschossigen kettenartig zusammengestellten Einfamilienhäusern. Auch der Ersatzneubau für die Grundschule „Am Westring“ ist dort vorgesehen. Dazwischen liegt rechts und links von der Straße „Zum Handelshof“ die etwa 45.000 m² großen Fläche der Saller Gewerbebau aus Weimar. Auf dem im Wesentlichen baureifen Grundstück befinden sich drei unge­nutzte leerstehende Baudenkmäler (ehemalige Viehbörse, die Kleinviehmarkthalle und der Rinderetagen­stall).

Die SALLER Gewerbebau will
in den beiden zuletzt genannten Denkmälern mit untergeordneten größtenteils gläsernen Anbauten Handelseinrichtungen mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 4.000 m²,
ein Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern,
zusammen mit den MALTESERN ein großes Service-Wohnen-Projekt,
zusammen mit dem Eigentümer des Wohngebietes Wilhelm-Kobelt-Straße einen Spielplatz
und zusammen mit dem Maltesern eine Kindertagesstätte in der alten Viehbörse entwickeln und schaffen.

Beantragt hatte Saller die Maßnahmen bereits im Frühjahr 2015. Das Baudezernat und der OB hatten die Pläne unterstützt und als Drucksache (DS 0158/15) auch eingebracht. Es scheiterte allerdings im StBV wegen der Nutzung der Denkmäler mit zentrenrelevantem Einzelhandel. Auf Antrag der Fraktionen CDU/FDP/BfM und DIE LINKE hat dann der Stadtrat am 15.09.2016 auf der Grundlage der seit 2003 salopp als „Lex Kaufland“ bezeichneten Ausnahme im Märktekonzept beschlos­sen, dass innenstadtrelevantes Gewerbe und Handel bei der Sanierung der Denkmäler auch  möglich sein soll.

Obwohl SALLER gegenüber den Plänen von Anfang 2015 die Konzeption auf Wunsch des Stadtplanungs­amtes weiter verbessert hat und die Pläne vom Gebietskonservator des Landesamtes für Denkmalpflege gelobt wurden, hat - für uns völlig unverständlich - das Planungsamt jetzt die o.g. Drucksache eingebracht, demnach das Sondergebiet Einzelhandel nur eine maximale Verkaufsfläche von 800 m² haben darf. Für eine derartige Flächengröße benötigt man eigentlich gar keine Bauleitplanung.

Wir haben für die jetzige Vorgabe der Verwaltung kein Verständnis.  

Erinnern wir uns:
2011 war unser Bürgerverein der entscheidende Gegner der Absichten von SALLER zur Errichtung eines sogenannten Fachmarktzentrums mit 15.000 m² Verkaufsfläche und vielen Hundert Parkplätzen usw. Nach wochenlangen öffentlichen Diskussionen wurde dieses vom damaligen Stadtplanungsamtsleiter und dem Oberbürgermeister eingebrachte Mammutvorhaben im Stadtrat mit nur 12 von 56 Ja-Stimmen beerdigt. 2013 wurde erneut von SALLER versucht, das Vorhaben in der vorgesehenen Größenordnung durchzuset­zen. Diesmal scheiterte es schon im Stadtentwicklungsausschuss.

Mittlerweile liegt der Schwerpunkt der gesamten Revitalisierung des Schlachthofquartiers glücklicherweise auf der Errichtung von Wohnungen. Die zentrale Lage entspricht den Zielen des gesamtstädtischen Stadt­entwicklungskonzeptes. Mit der im Jahr 2015 auf den Bereich der beiden Denkmäler begrenzten Einzel­handelsfläche und dem Planungskonzept für die riesigen Brachflächen von SALLER ist ein Gesamtplan entstanden, der von unserem Bürgerverein begrüßt wird. Diese Entwicklung ist für Stadtfeld aber auch für die Gesamtstadt vernünftig. Dazu hat sich ein Unternehmen durchgerungen, dessen Kerngeschäft der Gewerbebau ist.

Unsere Kurskorrektur ist unter unseren Mitgliedern, darunter auch einige Gewerbetreibende, breit diskutiert worden. Es herrscht die Auffassung vor, dass es endlich vorangehen muss im Schlachthofquartier. Die Umsetzung der jetzt bekannten Ziele bietet die einmalige Chance das gründerzeitliche Wohngebiet von Stadtfeld Ost u.a. durch Wohnungsbau mit individuellen Wohnformen zu ergänzen. Die dabei auch mitent­stehenden Einzelhandelsflächen halten sich in Grenzen, ergänzen das Angebot des Vollsortimenters KAUFLAND und befriedigen auch die Erwartungen der neuen und künftigen Bewohner im Schlachthofquar­tier.

Den so schwergewichtigen Grundstückseigentümer mit fast 4,6 ha kann man ein Stück weit reglementieren,  aber man sollte ihn auch nicht verprellen. Uns ist nicht geholfen, wenn die Brachfläche weiter vor sich hin­dümpelt. Wir sind der Auffassung, dass es Zeit wird, die gefährdeten Baudenkmale instand zu setzen und einer Nutzung zuzuführen und dass der jetzt erreichte Vorschlag ein tragfähiger Kompromiss ist.

Geben Sie bitte dem Vertreter der Fa. SALLER die Gelegenheit Ihr Gesamtkonzept in der Bauausschuss­sitzung am 1. Dezember selbst vorzustellen. Wir bitten Sie und Ihre Fraktion die Drucksache DS0236/16 entweder abzulehnen oder durch einen frakti­onsübergreifenden Änderungsantrag die Quadratmeterbegrenzung von 800 m² durch die von SALLER be­antragte Verkaufsfläche von 4.000 m² zu ersetzen.

Presse-Echo:

"Letzte Schlacht um den Schlachthof" in der Volksstimme vom 30.11.2016: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bauprojekt-letzte-schlacht-um-den-schlachthof
"Weg frei für Schlachthof-Projekt" in der Volksstimme vom 08.12.2016: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/stadtrat-magdeburg-weg-frei-fuer-schlachthof-projekt

Bürgerverein Stadtfeld spendet Kaiserlinde für den Standort Klopstockstraße/Freiherr-vom-Stein-StraßeAls im April 2015 Orkantief "Niklas" über Magdeburg hinwegfegte, wurden auch viele Bäume in Stadtfeld beschädigt. In der Klopstockstraße / Ecke Freiherr-vom-Stein-Straße erwischte es eine über hundert Jahre alte Linde, die derartig beschädigt wurde, dass eine Entfernung des Baumes unvermeidbar war. An diesem Standort wurde heute ein neue vom Bürgerverein Stadtfeld im Rahmen der Aktion "Mein Baum für Magdeburg" gespendete Kaiserlinde gepflanzt.

Bereits 2006 und 2012 spendete der Bürgerverein jeweils eine Robinie für die Gerhart-Hauptmann-Straße und den Adelheidring. Die nun gepflanzte Kaiserlinde ist also der dritte von den "Bürgern für Stadtfeld" gespendete Baum.

Der Verein wirbt dafür, dass auch an anderen Standorten im Stadtteil demnächst neue Bäume gepflanzt werden, um das Erscheinungsbild der Straßen aufzuwerten. So gibt es z.B. in der Gerhart-Hauptmann-Straße noch viele bislang ungenutzte Baumscheiben. Insgesamt hat der Stadtgartenbetrieb im letzten Jahr noch über 120 baumlose Standorte in Stadtfeld-Ost ausgemacht. Natur im urbanen Raum dient aber nicht nur der optischen Aufwertung, sondern ist auch ein Beitrag  für mehr Lebensqualität von Menschen und Tieren.

Foto: Thomas Opp und Jürgen Canehl vom Vorstand des Vereins "Bürger für Stadtfeld"

 

"Absolute Giganten" - Frank-Giering-Filmabend des Bürgervereins am 23.11.2016Am Mittwoch, den 23. November 2016 laden der Bürgerverein Stadtfeld und das OLi-Kino zu einem besonderen Filmabend. An diesem 23. November wäre der Magdeburger Schauspieler Frank Giering 45 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigen wir den mehrfach ausgezeichneten Film "Absolute Giganten", ein 1998 produzierter deutscher Spielfilm von Sebastian Schipper mit Antoine Monot, Jr., Frank Giering und Florian Lukas in den Hauptrollen. Los geht´s um 18 Uhr. Moderiert wird der Abend von Stephan Michme.

Eintrittspreis: 4 Euro für Vereinsmitglieder (6 Euro regulär)

Mehr Infos zu Frank Giering: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Giering
Mehr Infos zu "Absolute Giganten: https://de.wikipedia.org/wiki/Absolute_Giganten
Filmvorschau auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=CTY0WHdjA5c

Gert Fiedler und Thomas Opp vom Verein "Bürger für Stadtfeld"Ab sofort ist der neue Stadtfeld-Kalender für das Jahr 2017 in ausgewählten Stadtfelder Geschäften erhältlich. Der Kalender wurde von Mitgliedern des Vereins „Bürger für Stadtfeld e.V.“ erstellt. Mit der diesjährigen Ausgabe unter dem Titel "Tradition - Im Wandel der Zeit" wollen wir den Blick auf Menschen, Orte und Unternehmen richten, die in der vergleichsweise noch recht jungen Vergangenheit unseren Stadtteil zu dem gemacht haben, was er heute ist. Was es bei uns heute zu entdecken gibt, ist natürlich ungleich größer als es ein Kalender in eben nur 12 Blättern eines Jahres zu fassen vermag. Es war deshalb unser Anliegen, dass mit diesen Momentaufnahmen zumindest jede Generation zu Wort kommen kann.

Verkaufsstellen: Buchhandlung Bartel+Gand, Karutz Reinigung, Kumar, Eis-Blume, Goethe-Apotheke, Adler-Apotheke, Bäckerei Ebel, Weinhandlung 39108, Stand des Bürgervereins beim Stadtfelder Weihnachtsspektakel

Preis: 9,50 € / 5,00 € für Mitglieder des Vereins "Bürger für Stadtfeld" (Verkauf in der Karutz-Reinigung bei Frau Brose)

Unterschriften gegen geplanten Supermarkt dem Stadtrat übergebenBürgerverein und GWA Stadtfeld-Ost haben die von den Händlerinnen und Händlern gesammelten Unterschriften gegen den geplanten neuen Supermarkt in der Olvenstedter Straße dem Stadtrat übergeben. Insgesamt sind respektable 1.060 Unterschriften zusammengekommen. Super Engagement der Gewerbetreibenden für ihren Kiez! Vielen Dank an alle, die unterschrieben haben.

Mehr Infos zur Diskussion rund um den geplanten Supermarkt:

"Ringen um den Marktplatz Stadtfeld": http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/handel-in-magdeburg-ringen-um-den-marktplatz-stadtfeld

"Rathaus lehnt Markt in Stadfeld ab" http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/kein-neubau-rathaus-lehnt-markt-in-stadfeld-ab

"Banner gegen Supermarkt" http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/protest-banner-gegen-supermarkt

Volksstimme vom 06.10.2016

Bürger für Stadtfeld: Baustellenampel jetzt! Ein Kreisel wäre für die Zukunft die bessere Lösung.

„Wir haben es begrüßt, dass der Stadtrat im Juni mit großer Mehrheit der Verwaltung vorgeschlagen hatte, an der Kreuzung eine Baustellenampel zu installieren. Die dortigen Zustände sind seit Beginn der Baustelle Eisenbahnüberführung Ermst-Reuter-Allee und erst recht seit der Komplettsperrung der Bahnhofsbrücken für den Autoverkehr ohne Beispiel,“ erklärt der Vereinsvorsitzende Thomas Opp.

„Autofahrer, die sich an Regeln halten, werden durch lange Wartezeiten bestraft. Verkehrsbehörde und Polizei bekommen das illegale Wenden auf dem Sachsenring bzw. der Maybachstraße nicht in den Griff. Deshalb mein Vorschlag für eine Baustellenampel,“ ergänzt Jürgen Canehl.

Statt aber mit einen solchen provisorischen Ampel in den verbleibenden drei Jahren Tunnelbaustelle sofort tätig zu werden, will die Verwaltung jetzt eine weitere Lichtsignalanlage dauerhaft installieren. Nach Genehmigung des Haushalts also frühestens Ende des 1. Quartals 2017.

„Wir bezweifeln, dass die im Haushalt angesetzten 220.000 € ausreichen – schließlich müssen auch die Radfahrer und Fußgänger mit in die Steuerung einbezogen werden. Im weiteren Verlauf entstehen dann in den Folgejahren auch ständig Wartungs- und Betriebskosten. Das ist dann ein schöner Auftrag für Siemens, aber eine dauerhafte Belastung für die Stadt,“ meint Canehl.

Thomas Opp: „Das Volksstimme-Foto macht deutlich: Hier wäre genug Platz für einen Kreisverkehr. Das für die Ampel angedachte Geld sollte dann besser für den Umbau der Kreuzung zum Kreisverkehr genutzt werden.“

„Klar, wäre der Kreisverkehr besser,“ meint Stadtrat Jürgen Canehl und erinnert an die seit Jahren immer wieder auflebenden Bemühungen vieler Stadträte, Ampeln durch Kreisel zu ersetzen. „Ganz Europa macht uns das vor – auch Schönebeck. Die notwendigen 26 Meter Durchmesser sind vorhanden,“ sind sich die beiden Vorstandsmitglieder sicher.

Dennoch glaubt der Bürgerverein, dass man möglichst kurzfristig zunächst einmal die kommenden 3 Baustellenjahre mit einer provisorisch gemieteten Ampel arbeiten sollte. „Wenn nach Eröffnung des Tunnels dann noch viele Autofahrer aus Richtung Süden an der Liebknechtstraße abfahren, kann man den Kreisverkehr immer noch in Erwägung ziehen“, schließt Thomas Opp das Statement.

Die Diskussion im Stadtrat ist eröffnet. Schließlich könnte man auch Sinnvolleres mit den 220.000 € machen.

Artikel "Grün für Ampel an Liebknechtstraße" in der Volksstimme vom 01.10.2016: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/20161002/verkehrssicherheit-gruen-fuer-ampel-an-liebknechtstrasse

Artikel in der Volksstimme vom 14.10.2016

Artikel in der Volksstimme vom 14.10.2016

Artikel "Ost-West-Konflikt um Fördertopf" in der Volksstimme vom 22.09.2016

Artikel in der Volksstimme vom 22.09.2016

Der Bürgerverein Stadtfeld hat am 13. Juli 2016 in einer öffentlichen Aktion zwei Sitzbänke an den Straßenhaltestellen am Adelheidring aufgestellt. Seit Monaten wird gefordert, an dieser Stelle Haltestellenhäuschen mit Sitzgelegenheit aufzustellen. Diese Forderung wollen wir mit der Aktion noch einmal unterstreichen.

Aktion des Bürgervereins für Haltestellenhäuschen am Adelheidring Aktion des Bürgervereins für Haltestellenhäuschen am Adelheidring Aktion des Bürgervereins für Haltestellenhäuschen am Adelheidring

Presse-Echo in der Volksstimme vom 14.07.2016: "Protestaktion: Wartehaus der Marke Eigenbau"

"Es hätte nicht besser kommen können, um zu beweisen, dass an der Ersatzhaltestelle am Adelheidring unbedingt ein Wartehäuschen gebaut werden sollte: Um 16.15 Uhr hatten der Stadtfelder Bürgerverein und die GWA Stadtfeld-Ost ihr provisorisches „Bushäuschen“ aufgestellt, um 16.25 Uhr begann es wolkenbruchartig zu regnen. Einige Fahrgäste, die auf die Straßenbahn der Linie 4 (wird dort zur Linie 1) warteten, suchten spontan Schutz im „Bürgerhäuschen“, die Fahrgäste auf der gegenüberliegenden Seite versuchten, sich unter Bäumen vor dem Regen zu schützen."

Mehr lesen auf: http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/protestaktion-wartehaus-der-marke-eigenbau

Bericht über die Aktion in M hoch3 im Offenen Kanal (ab Min. 8:36):

Der Protest der Gewerbetreibenden in der Olvenstedter Straße hat gewirkt. Magdeburgs Baudezernet Dieter Scheidemann erklärte am 16. Juni in der Volksstimme: „Die Positionierung aus der Nachbarschaft war ja eindeutig, so dass wir auf eine Ausweitung des Stadtteilzentrums Richtung Damaschkeplatz verzichten.“ Schon seit Wochen formierte sich breiter Widerstand gegen das Vorhaben, in der Baulücke an der Olvenstedter Straße (zwischen Goethestraße und Maxim-Gorki-Straße) einen weiteren Supermarkt anzusiedeln. Nicht nur die Händlerinnen und Händler im nahegelegenen Kiez in der Olvenstedter sahen darin eine Gefahr für die etablierte Gewerbestruktur, sondern auch im Bürgerverein, in der GWA und in den Stadtratsfraktionen sah niemand den Mehrwert eines weiteren Vollversorgers.

Der Vorsitzende des Vereins "Bürger für Stadtfeld", Thomas Opp, zeigte sich nach der Entscheidung erleichtert: "Schon in der Großen Diesdorfer Straße konnten wir sehen, welche negativen Auswirkungen die Ansiedlung von großen Gewerbeflächen auf eine bestehende Struktur haben kann. Diese negative Entwicklung sollte für das Stadtteilzentrum Olvenstedter Straße unbedingt vermieden werden. Bei späteren Planungen für eine Neubebauung des Areals zwischen Goethe- und Gorki-Straße sollte darauf geachtet werden, die bestehende Struktur sinnvoll zu ergänzen und nicht zu verdrängen."

Volksstimme-Artikel vom 16.06.2016

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